Stephanie Mohr
»Auch in »Frühstück mit einer Fotografin« beweist Stefanie Mohr ihr Talent für amüsanten, realitätsnahen Lesestoff. Mit großer Sympathie für ihre Heimatstadt zeigt Mohr, dass sich Nürnberg nicht nur als Schauplatz für Krimis eignet, sondern auch als ergiebige Kulisse für eine Alltags- und Liebesgeschicht e. Dem mit der Stadt vertrauten Leser macht die Lektüre schon wegen der lokalen Bezüge Spaß. Im Zentrum aber steht immer Pia, in deren Kopf sich Engelchen und Teufelchen witzige Wortgefechte liefern und die einem in ihrer mal verzweifelten, dann wieder sehr offensiven Art schnell zur Vertrauten wird. »Frühstück mit einer Fotografin« ist schöne leichte Urlaubslektüre. Nürnberger Nachrichten, August 2011
Aus dem Inhalt:
Pia Winkler, die Protagonistin des Romans, steht vor einer echten Herausforderung: Die Fotografin und Dolmetscherin hat eine Wette verloren und soll für ihre Freundin einen Männer-Aktkalender erstellen – und zwar ohne professionelle Modelle. Also macht sich die lebenslustige Mittdreißigerin selbst auf die Jagd nach gut aussehenden Typen, die bereit sind, auch die letzten Hüllen fallen zu lassen. Während ihrer Suche durchforstet sie ihre männliche Umwelt und lässt ihren ganzen Charme spielen. Schornsteinfeger, Oberarzt, Biker oder Schwimmstar, Pia bekommt sie alle vor die Linse. Keine Frage, dass dabei vor und hinter der Kamera die Herzen höher schlagen und Pias Single-Leben kräftig aufgemischt wird. Besonders angetan ist sie von dem Polizisten mit den stahlgrauen Augen, den sie bei einem Übersetzer-Auftrag im Präsidium kennenlernt. Um den Kontakt herstellen zu können, wendet sie sich an seinen Kollegen Tim Herbst, doch der ist zunächst alles andere als charmant. Bis er sie zum Frühstück einlädt …
Die Autorin:
Stefanie Mohr, Jahrgang 1972, gelangte über ein Jurastudium in Erlangen und die Arbeit in einer Kanzlei schließlich zu den Sprachwissenschaften. Seit 2005 hat sie mehrere Kriminalromane veröffentlicht. Heute lebt sie als freiberufliche Sprachlehrerin und Fotografin in Nürnberg.